Situativ führen aus innerem Antrieb

Führung beinhaltet als Begriff so viele Facetten in seiner gelebten Ausführung und so wenige in seiner Grundlage. Der Mensch selbst - Führende und Geführte - steht im Mittelpunkt des Geschehens als Hebel mit der größten Wirkung, weil durch seine Einsicht, Motivation und Schaffenskraft ein gemeinsames Ziel leicht gelingt und dies zu weiteren Schritten anspornt. Freiwilligkeit in Gemeinschaft bringt Freude.  

 

JEDER KANN FÜHREN durch die Impulse, die er in seine Kommunikation und Handlung hineingibt. Du bist ein energetischer Impulsgeber, dessen Botschaft immer auch nonverbal ankommt. So kannst Du an der Reaktion der Menschen auf Dich viel über Deine Wirkung herauslesen. Es liegt daher in Deiner Verantwortung, Dich und Dein Wertesystem zu reflektieren und Veränderung bei Dir selbst herbeizuführen, wenn Konflikte auftauchen, die Dich auf der Stelle treten lassen.  

 

Gemeinsam ein Ziel zu erreichen gelingt nur, wenn bestimmte Rahmenbedingungen für ein Team gesetzt werden: ein vertrauensvolles Setting für eigenverantwortliches Handeln, eindeutige wertneutrale Kommunikation und die Aufgabenverteilung nach Anlagen

 

Situative Führung ist daher immer ein Selbstführungsprozeß, den man permanent lebt und dessen Ziel ist, den Augenblick wahrzunehmen und darauf angemessen und authentisch zu agieren. Ein Team wächst auf natürliche Art und Weise durch kollektives Bewusstmachen der internen Kommunikation und Handlungen sowie konstruktiver Lösungsansätze als lebendige Gemeinschaft.