Die energetische Wirkung von Kommunikation

Kommunikation ist das mündliche Ergebnis einer zuvor gedanklich fixierten Absicht. Mit dieser Absicht wird die Energie des Senders eindeutig gerichtet und kommt beim Empfänger an. Wenn nun - vereinfacht ausgedrückt - der Energiehaushalt des Senders insgesamt kraftvoller ist als der des Empfängers, dann findet eine Überlagerung des Schwächeren durch den Stärkeren statt.

 

Wenn es sich nun um einen Befehl handelt, der hier übermittelt wurde, dann wird dieser umgehend ausgeführt, denn die stärkere Energie erzeugt bei der schwächeren Energie Angst. Angst blockiert die Wahrnehmung und ist damit der größte emotionale Verhinderungsmechanismus.  Angst ist auch ein Energieräuber, der die eigenen Ressourcen in Form von Konfliktenergie bindet und damit schwächt.

 

Kommunkation kann bestärken und ermutigen, wenn sie aus innerer Überzeugung geschieht und diese wohlwollend ist. Genau dann wählt man auch die Worte, die dies ausdrücken. Wer kämpferische Konfliktenergie in sich hat, drückt dies auch verbal aus (kämpfen, aushalten, abwehren, in Schach halten). Jemand, der ganz in seiner inneren Mitte ist, drückt sich wertneutral aus (Bereitschaft des Anderen abfragen, Angebote mit offenem Ausgang formulieren, Energie bei Angriffen umleiten). 

 

Sicherlich kann man auch trainieren, die eine oder andere Wortwahl zu benutzen. Trainings schulen ein vorgefertigtes und standardisiertes Verhalten, das nicht aus innerem Antrieb kommt. Daher ist der Begriff Kommunikationsentwicklung hier die bessere Wahl.