Mein Begriff von Wahrheit

"Die Wahrheit ist am Anfang bitter am Ende süß. Die Lüge ist am Anfang süß am Ende bitter", Zitat von Gautam Buddha. Die Wahrheit mag definitiv am Anfang unangenehm sein, doch nur sie bringt den Prozess der Veränderung zum Besseren ins Rollen. Wahrheit bedeutet für mich, die Dinge zu sehen, wie sie wirklich sind und geradeaus beim Namen zu benennen. Lügen führt nur zu weiteren Verstrickungen.

 

Kraft meines Potentials fühle ich mich zu wahrheitsgemäßen Aussage authorisiert. Ich sehe beim Menschen nicht nur den wahren Kern, sondern auch die Themen, die ihn daran hindern, sein Potential zu leben. Daher würde ich mich selbst beschneiden, wenn ich die Wahrheit unter den Tisch kehre. So wirke ich als Korrektiv des menschlichen Handelns mit dem Ziel, den Weg für inneres Wachstum freizumachen.

 

Mir ist bewusst, dass Wahrheit bei jedem Einzelnen mitunter ein sehr subjektives Konstrukt ist. Das hat mit der Wahrnehmung zu tun und ihrem Filter auf den Ereignissen. Jeder Mensch lässt nur soviel Wahrheit in sein Leben, wie er bereit ist, auszuhalten. Dort, wo die Wahrheit zu sehr schmerzt, möchte man nicht berührt werden. Wenn der Veränderungswunsch jedoch stark genug ist, dann lassen sich auch Steilhänge in schwindelnder Höhe des Bewusstseins überwinden, die den Blick für das Wahre trüben.