Am Anfang steht der innere Antrieb

Jeder Mensch kommt mit einer einzigartigen Konstellation von Fähigkeiten zur Welt. Wie jeder von uns diese Einzigartigkeit bereits sehr früh ausgelebt hat, zeige ich nun auf.   

 

Du mußt einem Baby oder Kleinkind nicht sagen, wie es sich bewegen, wann es sprechen oder laufen lernen soll. Es tut dies ganz von selbst aus innerem Antrieb und folgt dabei seiner Natur, wenn die Zeit dafür reif ist. In dieser noch sehr jungen Zeit unseres Lebens haben wir einen unverbogenen Blick auf die Welt. Wir leben nach dem Lustprinzip, tun das, was uns gerade in den Sinn kommt. So setzen wir unser Strahlen einfach in die Welt und sind damit in höchsten Maße - authentisch und energetisch wirkungsvoll. 

 

Im Lauf der Jahre verändern sich die kindlichen Maßstäbe durch Erziehung, Schule und Beruf oder viele leidvolle Erfahrungen. Wir lernen den Erwartungen anderer zu folgen und müssen uns dabei selbst bewusst oder unbewusst übergehen. So finden langsam eine Trennung von unserer Natur statt. Getrennt von uns selbst spüren wir nicht, wer wir sind, was wir wirklich wollen und handeln oft gegen uns.

 

Weiter geht es im Beruf in organisatorischen Strukturen, die uns beschneiden und zurechtstutzen anstatt uns in unserem Wirken zu unterstützen. Desweiteren fördern sie den Wettbewerb der Mitarbeiter untereinander, da mehrere Arbeitsplätze mit gleicher Funktionalität besetzt werden. Das wirkt nicht nur auf das Ausleben individueller Potentiale störend sondern auch auf die Bildung einer Gemeinschaft.  

 

Der innere Antrieb verbleibt in uns bis wir ihn wieder zum Leben erwecken, mehr dazu unter Wachstum.